MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

austrian-museum-of-applied-artDas MAK im 1. Bezirk ist ein bekanntes Kunstgewerbemuseum, welches sich zum einem mit dem klassischen Kunsthandwerk beschäftigt, aber zum anderen auch moderne Stilrichtungen der bildenden Kunst und des Designs fokussiert. Seit 1871 begeistert die Einrichtung am Stubenring Kunstliebhaber aller Art. Das eindrucksvolle Gebäude wurde vom Architekten Heinrich von Ferstel konzipiert. Gegründet wurde diese jedoch schon 7 Jahre vorher – damals allerdings ansässig in der Hofburg.

Die MAK Sammlung

Die Sammlung ist in zwei verschiedene Sparten eingeteilt: Zum einen gibt es die Schausammlung, in der man museumstypisch Gebrauchsgegenstände zum betrachten vorfindet. Die Ausstellungsstücke sind entweder nach Herkunftsregion, Epoche oder chronologisch angeordnet. Unter anderem findet man hier verschiedene Möbelstücke, Werkzeichnungen von Gustav Klimt und das Prozellanzimmer vor, in welchem verschiedene Gläser, Spitzen, Teppiche und Prozellane zu sehen sind

Bis 2014 war die Studiensammlung mit etwa 2.000 Exponaten in technologischer Reihenfolge angeordnet. In diesem Jahr wurde das Design Labor eröffnet, in welchem die Ausstellungsstücke aus dem Alltagsbereich neu angeordnet wurden.

Das MAK Design Labor

Im Jahr 2014 wurde das Design Labor im Untergeschoss anlässlich des 150. Jahrestages des Museums eröffnet. Ziel war es, die Studiensammlung des MAK neu zu gestalten. Ziel war es, dem Besucher besondere Eindrücke zu vermitteln, indem die einzelnen Epochen der Kunst miteinander vergleichbar gemacht werden. Dazu sind die Exponate in interaktive Themeninseln gegliedert wurden.

Innerhalb des Design Labors gibt es mehrere Räumlichkeiten, in denen der Besucher die Ausstellungsstücke bewundern und teilweise erleben kann. Das sogenannte “MAK Forum” ist flexibel einsetzbar und wird als Experimentier- oder Begegnungsfäche genutzt. Die “MAK Galerie” beherbergt eine ganz besondere Ausstellung mit dem Titel “Angewandte Kunst. Heute.”

Eine weitere dieser Räumlichkeiten ist der “Kunstblättersaal”, in dem wechselnde Ausstellungen zu allen möglichen Themen rund um Design und Kunst stattfinden.

Der “Design-Info-Pool” bietet ein Archiv speziell zu österreichischer Kunst, in dem sich unter anderem die “Frankfurter Küche” in Nachbildung befindet, welche von Margarete Schütte-Lihotzky entworfen wurde.

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