Jean Nouvel – der Mann hinter dem Glasbau

Biografie

jean-nouvelDer Architekt wurde im Jahr 1945 im französichen Fumel als Sohn einen Lehrerpaares geboren. Sein Traum, Maler zu werden, wurde von seinen Eltern als zu unsicher empfunden. So kam es, dass er als eine Art Kompromiss das Fach Architektur an der “École des Beaux-Arts” in Bordeaux studierte. Durch ein Stipendium war es ihm ab 1966 möglich, sein Wissen an der Pariser Universität “École nationale supérieure des beaux-arts” zu vertiefen. Ein Jahr vor seinem Abschluss gründete er François Seigneur im Jahr 1970 sein erstes Architekturbüro.

6 Jahre später war Jean Nouvel einer der Gründer der Bewegungen “Mars 1976” und “Syndicat de l’Architecture”. Der Durchbruch gelang dem Franzosen in Paris, als er zusammen mit einem anderen Architekturbüro das Kulturzentrum konzipierte.

Im Jahr 1994 gründete er ein weiteres Architekturbüro, welches heute zu den Größten und Bekanntesten in ganz Franreich zählt: Die „Ateliers Jean Nouvel“, welche über 140 Mitarbeiter beschäftigen. Der Hauptsitz befindet sich in Paris, jedoch gibt es inzwischen weltweit mehrere Büros. Dies ist auch nötig, denn der Architekt ist mittlerweile weltweit tätig.

2008 gewann Jean Nouvel sogar den begehrten Pritzker-Architekturpreis, welcher in Fachkreisen weltweit ein sehr hohes Ansehen genießt.

Projekte

Seit seinem Durchbruch in Paris konzipierte Jean Nouvel zahlreiche Gebäude unterschiedlichster Art. Zu seinen bekanntesten Bauten zählen unter anderem das “Lafayette” in Berlin, das “Kultur- und Kongresszentrum Luzern”, das “Gasometer A” in Wien, die “Philharmonie de Paris”, sowie der “Monolith”. Letzteres war allerdings nur ein temporärer Bau für die “Schweizer Expo.02” im Jahr 2002.

Er war ebenfalls im Bereich Möbeldesign aktiv: In Zusammenarbeit mit der Firma Matteo Grassi, welche für geschmackvolle italienische Inneneinrichtung bekannt ist, entwarf er eine eigene Kollektion von Büro- und Loungemöbeln, welche vorrangig in Flughäfen und öffentlichen Einrichtungen zu finden sind.

Auszeichnungen

Neben dem bereits erwähnten Pritzker-Architekturpreis gewann der Architekt viele weitere nationale und internationale Auszeichnungen. Zwischen 1987 und 2006 erhielt er unter anderem den “Grand Prix National d’Architecture”, den “Goldenen Löwen”, den “International Highrise Award”, sowie eine Ehrenmitgliedschaft des BDA (Bund Deutscher Architekten).

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